Aloha LOHA! Nachhaltig im Alltag handeln

27. Mai 2011
Ein Hybrid? Die Bananengurke (c) Michael Mertes (Aristillus)  / pixelio.de

Ein Hybrid? Die Bananengurke (c) Michael Mertes (Aristillus) / pixelio.de

Sie sind eine bevorzugte Zielgruppe der Werbung, gelten sie doch als konsumfreudig und finanzkräftig. Darin stellen sie gleichzeitig eine Art Hybrid dar,  denn Konsum wird eng verknüpft mit Nachhaltigkeit: Konsum(spaß) ohne Reue wollen die LOHAS; die einen „Lifestyle of Health and Sustainability“ kultivieren, was in etwa bedeutet: „Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit“. Sind sie die Ökos der zweiten Generation, die Grünen-Wälerinnen und Wähler von heute? Ja und nein! Lesen Sie mehr …

Anleitung zum Selbermachen: Workshop zu sozialen Online-Medien für NROs

25. Mai 2011
Theresia Schoppe und Ruben Fenzlein, BUNDjugend NRW

Theresia Schoppe und Ruben Fenzlein, BUNDjugend NRW

Nachdem das Internet in viele Lebens- und Arbeitsbereiche integriert wurde, fangen die Nutzer(innen) an, es sich im Netz „bequem zu machen“. Manche sprechen hier auch von der „Cloud“; der Wolke. In der Wolke entsteht ein „persönlicheres Netz“ – mit Hilfe der sozialen Online-Medien. Sie machen es immer einfacher, Inhalte zu veröffentlichen und zu verbreiten. Früher war das Webexpert(inn)en vorbehalten, jetzt können es auch Laien. Lesen Sie mehr …

Nominierungen zum Grimme Online Award 2011: Mehr Partizipation und interkultureller Diskurs

17. Mai 2011

Die prominenteste Nominierung ließ sich vertreten: Die Macher(innen) von „GuttenPlag Wiki“ schickten ihren „Host“ vor, um weiterhin anonym zu bleiben. „GuttenPlag Wiki“ ist eine von 25 Nominierungen zum diesjährigen Grimme-Online-Award. In diesem Jahr konnten vor allem interaktive Angebote überzeugen, die „den passiven Nutzer zum aktiven Teilnehmer machen und so im Idealfall eine besondere Nähe zum Thema schaffen“, so das Resümee der Nominierungskommission.  Ursprünglich von zwei Leuten gestartet, sind mittlerweile rund 1000 Plagiatssucher(innen) bei „GuttenPlag Wiki“ angemeldet. Wirklich aktiv sind bzw. waren 40-50, von den etwa 30 den harten Kern bild(et)en. Die Konsequenzen ihres Tuns sind beinahe täglich der Tagespresse zu entnehmen. Lesen Sie mehr …

Gelingende Nachhaltigkeitskampagnen

12. Mai 2011

Völlig richtig Maria, da kann ich Dir nur zustimmen: Zunehmend werden Medien als Aktionswerkzeuge auf Seiten der Nachhaltigkeitsakteure und -macher wichtiger. Eine klare Schlüsselfunktion nimmt dabei das Internet ein und allen voran Social Media-Angebote wie Facebook, Twitter und Co.

Aber: Um das Thema Nachhaltigkeit und entsprechende Aspekte in den Medien zielgruppengerecht zu platzieren, bedarf es einer guten Aufarbeitung der Inhalte, einer konkreten Zielsetzung und der Auswahl von geeigneten Medien. Dabei unterstützt ein Ratgeber „für eine gelungene Nachhaltigkeitskampagne“, der mit der Unterstützung von Medienexperten und Aktiven aus dem Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rahmen von „NRW denkt nach(haltig)“ entstanden ist. Er ist das Ergebnis eines Workshops vom 13. November 2009 in Düsseldorf: „Es geht nicht nur um den Klimawandel. Wie medientauglich ist das Thema Nachhaltigkeit?“ Für Einrichtungen aus dem sozialen, kulturellen, ökonomischen und ökologischen Bereich stellt er eine Checkliste zur Verfügung, die darlegt, wie Engagierte das Thema Nachhaltigkeit, aber auch sich selbst und ihre Arbeit durch eine Medienkampagne in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken können. Lesen Sie mehr …

Veranstaltungstipp: N.A.T.U.R.-Festival Bochum

11. Mai 2011

Eigentlich ist die Uni-Mensa ja kein Ort, an dem man auf besonders spannende Dinge stößt. Letzte Woche war das allerdings anders: in der Bochumer Stadt- und Studenzeitung (kurz: bsz) stieß ich auf einen Artikel über das N.A.T.U.R-Festival, das diesen Freitag in Bochum starten wird. Veranstaltungsort ist der dortige  Katholikentagsbahnhof.
Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Natürliche Ästhetik trifft urbanen Raum“ und will einerseits aufmerksam machen auf die „grüne“ Seite des städtischen Raums in und um Bochum. Gleichzeitig haben sich die Veranstaltung und ihre Macher zudem der Philosophie und den Techniken des Guerilla-Gardening verschieben, sodass es auch darum gehen wird, aktiv an der weiteren Begrünung der Stadt mitzuwirken. Lesen Sie mehr …

Dirty Data – Nachhaltigkeit und Medien

29. April 2011

Nachhaltigkeit und Medien, das kann zweierlei bedeuten: Zum einen ist da die zunehmende Beliebtheit des Nachhaltigkeitsthemas, die sich vor allem in seiner gesteigerten Medienpräsenz ablesen lässt. Ob Fernsehen, Radio oder Internet – wer sich auf die Suche begibt, wird mittlerweile eine große Menge an Artikeln, Aktionen, Blogs und sonstige Hinweisen zur Nachhaltigkeit  auftun können. In dieser Spiegelungsfunktion erschöpft sich die Rolle der Medien jedoch mittlerweile nicht mehr;  zunehmend werden sie auch wichtig als Aktionswerkzeuge auf Seiten der Nachhaltigkeitsakteure und -macher. Eine klare Schlüsselfunktion nimmt dabei das Internet ein und allen voran Social Media-Angebote wie Facebook, Twitter und Co. Attraktiv ist hierbei vor allem die Kombination aus  geringem finanziellen und personellen Aufwand und  mitunter beträchtlicher Außenwirkung. Lesen Sie mehr …

Nachtrag: Heutige und folgende Zukunftskonferenz(en)

19. April 2011

Nachhaltige zukunftskonferenz? re:publica 11

Ich habe ja schon darüber geschrieben: In Berlin hat sich Ende vergangener Woche die deutsche Blogger und Digitalszene auf der Re:publica getroffen, die sich um Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft drehte – mittlerweile war es das elfte Mal.

Daneben fanden die co:funding und die re:campaign statt – zum ersten Mal. Aber ein bißchen war es wohl wie immer: Der Energieverbrauch stieg und trotzdem  funktioniert das W-LAN nur phasenweise, einige Veranstaltungsorte waren übervoll, dafür konnten viel Teilnehmer(innen) ihre Twitter-Follower treffen – und anderes mehr. Das Gute daran: Wer nicht dabei war und sich den Weg in die Bundeshauptstadt gespart hat, findet umfangreiche Dokumentationen. Aber konkreter. Lesen Sie mehr …

Atomprotest mal anders

14. April 2011

Sicher haben sich viele von euch gerade in den letzten Wochen verstärkt Gedanken gemacht zum Thema Atomkraft und Atomausstieg. Meist kommt man bei solchen Gelegenheiten ja recht schnell zur Frage, was man selbst eigentlich tun kann. Und zumindest in Sachen Atomausstieg gibt es  da auch Möglichkeiten: allen voran natürlich der Klassiker, die Anti-Atom-Demo, die in Deutschland mittlerweile auf eine lange Geschichte zurück blicken kann. In zahlreichen großen und kleineren Städten Deutschlands haben solche Demos in den letzten Wochen stattgefunden, und man kann sich mehr oder weniger spontan anschließen. Lesen Sie mehr …

Zukunftskonferenz(en)? Heutige und folgende

13. April 2011

Wir fahren nach Berlin? re:publica XIManchmal bedeutet fernsehen ja auch in die Ferne sehen; in die Zukunft. Und das will ich jetzt mal versuchen, anlässlich der 11. re:publica, die heute in Berlin beginnt: „Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft“ (Selbstbeschreibung). Sie wird mittlerweile ergänzt durch die Sub-Konferenzen re:campaign, die sich um die erfolgreichsten Kampagnen im Netz dreht, und die co:funding!, die sich mit der Refinanzierung von Umwelt- oder Kulturprojekten über das Netz auseinandersetzt. Was sich hier seit Jahren materialisiert, ist das digitale Deutschland, ist unsere Online-Zukunft. Lesen Sie mehr …

Aus gegebenem Anlass…

30. März 2011

…möchte ich mich hier kurz vorstellen: ich bin Maria. Und ich bin die Neue bei NRW denkt nach(haltig), wo ich zwar nicht ganz zufällig, aber doch etwas unverhofft gelandet bin. Allerdings wurde mir ziemlich schnell klar, dass die Dinge, die das Team hier beschäftigen auch mich immer wieder beschäftigen und beschäftigt haben. Und je tiefer ich einsteige ins Thema Nachhaltigkeit, desto klarer wird mir auch, wie viel das alles mit mir und meinem Alltag zu tun hat. Was natürlich auch bedeutet, dass die persönlichen Handlungsmöglichkeiten manchmal größer sind als man denkt. Lesen Sie mehr …