Der Verein AFRICA POSITIVE

Die Brücke zum bunten Kontinent

AFRICA POSITIVE ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der 1998 von Afrikanern und Deutschen in Dortmund gegründet wurde. Der Schwerpunkt der Arbeit des Vereins AFRICA POSITIVE e. V. ist das Bemühen, zum Abbau von Vorurteilen und Rassismus gegenüber afrikanischen Migranten beizutragen. Das friedliche Miteinander und die Integrationsprozesse sind für diese umso schwieriger zu bewältigen, je häufiger sie mit der Ablehnung durch die Gesellschaft konfrontiert werden.

Neben einer Vielzahl anderer Faktoren trägt zu dem häufig schlechten Image von Afrikanern auch die jahrzehntelange weitgehend negative Berichterstattung über Afrika in den Medien bei. Positive Entwicklungen finden dort in der Regel keinen Platz, sieht man von Berichten über die Schönheiten der Natur ab.

Der Verein gibt aus diesem Grund im 12. Erscheinungsjahr das Magazin AFRICA POSITIVE heraus. Das Magazin vermittelt durch die Darstellung positiver Entwicklungen, ohne Verharmlosung gravierender Probleme, ein realistischeres Bild Afrikas, als es in den Medien „üblich“ ist.

Die im Magazin behandelten Themen reichen von Politik und Wirtschaft bis zu Sport, Musik und Mode. Zielgruppen sind Deutsche und Afrikaner mit Interesse an der Entwicklung Afrikas. Das Magazin erscheint vierteljährlich und wird im Abonnement und in Bahnhofsbuchhandlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertrieben. Das Magazin erhalten Privat- und Geschäftsleute, Bundes- und Landtagsabgeordnete, Konsulate und Botschaften, Bibliotheken und Universitätsinstitute etc. Besonders erwähnenswert ist der Bezug des Magazins durch das Ministerium für Integration NRW.

Neben dem Schwerpunkt der verlegerischen Tätigkeit unternimmt der Verein weitere Aktivitäten wie die Durchführung von Veranstaltungen, Vorträgen und Gesprächen zum Bild Afrikas und zur Integration afrikanischer Migranten in Deutschland.

 

Beispielhafte Veranstaltungen:

  • „Afrika-Meile“ (2009; Internationale Woche, Dortmund)
  • "Sport und Kultur in Afrika" (2006; öffentliche Veranstaltung bei einem Energieversorgungsunternehmen, Dortmund)
  • "Samburu-Nächte" (2005; Markt und Modenschau im Zoo Osnabrück)
  • "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" (2004; Tagung zum Afrikabild in Deutschland, dreiwöchige Ausstellung mit Vorträgen, Filmabenden; in Kooperation mit der VHS Dortmund)
  • "Afrikaner in Deutschland - wie sieht die Zukunft aus?" (2001; Konferenz; Schirmherr: Innenministers NRW)

 

Beispielhafte Vorträge der letzten Jahre von der Vorsitzenden des Vereins, Veye Tatah:

  • Bildungszentrum Nürnberg: "Palaver - weltweit und regional" (2009)
  • Zukunftsrat Hamburg: „Die Wiederentdeckung Afrikas“, (Impulsreferat, 2009)
  • 12. Karlsruher Gespräche: "Mein Europa - Dein Europa: Innenansichten von Nichts-Europäern" (2008)
  • Universität Trier: "Der Einfluss des negativen Afrikabildes auf die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen des Kontinents." (2008)
  • Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin: „Entwicklung in Afrika – Fortschritt oder Rückschritt?“ (Podiumsdiskussion; 2008)

 

Ausgewählte Medienpräsenz der letzten Zeit:

  • Die Zeit Nr. 53, S. 49: „Partnerschaft auf Augenhöhe“ (22.12.2009)
  • ZDF Nachtstudio: „Aufbruch nach Afrika“ (20.12.2009)
  • Berliner Tagesspiegel: "Leuchttürme im Blitzlicht. Bundespräsident empfing beim Neujahrsempfang Bürger, die gratis Gutes tun" (14.01.2009)
  • Handelsblatt: "Afrika ist kein Land – Schwarz ist eine Farbe" (24.7.2009)   
  • WDR Funkhaus Wallfraffplatz: "Der dunkle Kontinent? Das Afrika-Bild in den Medien" (06.06.2009)
  • ZDF Nachtstudio: "Passion Afrika - Helfen oder Handeln? " (2008)
  • WDR Online: "Du kannst das, Afrika!", Interview mit Veye Tatah (04.06.2007)

 

Der Verein und die Vorsitzende des Vereins, Veye Tatah, wurden mehrfach für ihr Engagement ausgezeichnet:

  • Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am 25. Februar 2010
  • Einladung zum Neujahrsempfang des Bundespräsidenten (2009)
  • Verleihung des Agenda 21 Siegels der Stadt Dortmund (2009)
  • Preis beim Kilimanjaro-Wettbewerb für afrikanische Vereine des Integrationsbeauftragten in NRW (2008)
  • Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) (2001)

 

Auf Grund der in vielen persönlichen Kontakten erkennbaren Notwendigkeit und der ständig steigenden Nachfragen von Schulen und Ämtern hat sich AFRICA POSITIVE e.V. 2008 entschlossen, die vorher eher spontaner Hilfsangebote zur Behebung schulischer und sozialer Defizite von Kindern afrikanischer Migranten auszuweiten und diese gemeinsam mit deren Familien anzugehen.

Das Projekt Afro Lern- und Integrations-Mobil, kurz Afro-LIM, wurde zwischen Anfang April 2009 und Ende März 2010 als Modellvorhaben in Dortmund und Bochum mit Unterstützung des Europäischen Integrationsfonds durchgeführt. Das Projekt bietet einen ganzheitlichen Ansatz in dem Sinn, dass neben den rein schulischen Aspekten großer Wert auf das soziale Verhalten der Kinder gelegt wird. Dies geschieht durch die Einbindung der Familien und dabei insbesondere der Mütter, die befähigt werden sollen, ihren Kindern im deutschen Schulsystem zu helfen und für sich selbst eine Perspektive im gesellschaftlichen Leben außerhalb der Erziehungsaufgaben zu bekommen. Nur dadurch scheint eine Nachhaltigkeit möglich.

Das Projekt hat sich bezüglich des Interesses der Eltern zu einem großen Erfolg entwickelt, der jedoch wegen der vorhandenen Finanzierung in nicht unerheblichem Umfang eingeschränkt werden musste. Viele Eltern, die zunächst nicht in das Projekt eingebunden waren, meldeten sich, um sich und ihre Kinder ebenfalls daran zu beteiligen. Durch die Zielgruppen der EIF-Förderung (neu zugewanderte Drittstaatsangehörige) konnten Kinder und Mütter mit häufig identischen Problemen (geringe Sprachkenntnisse, exzessiver Medienkonsum der Kinder, etc.) nicht gefördert werden, wenn sie bereits deutsche Staatsangehörige waren.

Diese gravierenden Nachteile sollen mit dem Antrag bei der Stiftung Mercator möglichst aufgefangen werden.

Das Projekt „Afro Lern- und Integrations-Mobil“ deckt folgende Bereiche der ab: Bildung, politische und ökonomische Partizipation, Integration.

Im 12. Juni 2010 hat der Verein das 1. Afro-Ruhr-Festival in Westfalenpark Dortmund ins Leben gerufen. „Dialog und Völkerverständigung“ lautet das Motto des Programms, das einen Eindruck von der  kulturellen Vielfalt des bunten Erdteils vermitteln sollte.  Unterschiedliche Konzerte,  Shows, Workshops und Ausstellungen neben einem reichhaltigen Angebot an kulinarischen Spezialitäten  für Jung und Alt machten neugierig auf die afrikanische  Lebensart der Menschen die unter uns leben. Denn:  sich kennen  lernen, miteinander reden  und sich verstehen ist  das Ziel der Veranstaltung. Das Afro-Ruhr-Festival soll jedes Jahr stattfinden.

 

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