Reise nach Kantalopien – Aspekte Afrikanischer Kultur erfahrbar machen

Ein Projekt von "Bildung trifft Entwicklung" und dem "Eine Welt Netz NRW" 

Ländliches Leben eines Afrikanischen Landes kennen wir vielleicht von Fotos, bestenfalls aus dem Fernsehen. Wie es sich aber anfühlt, gemeinsam am Morgen Wasser zu holen, wie selber zubereitetes Essen auf dem Feuer schmeckt und wie verschiedene Afrikanische Sprachen klingen, das erfahren 12 Jugendliche im Alter von 12-15 Jahren vom 6.-12. Juli in der Grünen Spielstadt in Bonn.

Das Projekt Bildung trifft Entwicklung hat zum Ziel Interesse für fremde Kulturen zu wecken und Globalisierungszusammenhänge verständlich und erfahrbar zu machen. Ehemalige Entwicklungshelfer/innen und ihre Ehepartner ermöglichen dies in ihrer Referententätigkeit auf anschauliche Weise. In der zweiten Juliwoche berichten drei der Referent/innen mit Afrikanischem Ursprung, wie es in Ihrer Heimat im Alltag zugeht, sie kochen mit den Jugendlichen sambische, togolesische und senegalesische Gerichte, sie basteln Fußbälle aus recyceltem Material und organisieren dann ein Fußballmatch. Wer Lust hat kann batiken und viel über Färberpflanzen erfahren.

Wichtig ist es den Referent/innen von „Bildung trifft Entwicklung“ ein differenziertes Bild verschiedener Afrikanischer Länder zu zeigen. Was für Senegal gilt, gilt noch lange nicht für Sambia. Das Leben auf dem Lande ist nicht zu vergleichen mit dem Leben in der Stadt. Eine „Afrikanische“ Kultur – also „eine“ Kultur des gesamten Afrikanischen Kontinents - besteht nur in unseren Köpfen, auch wenn viele Dinge sich ähneln.

Durch ein Eintauchen in die unterschiedlichen Kulturen wird dies schnell deutlich. Spiele, Koch- und Essgewohnheiten, Märchen, Tänze unterscheiden sich und erzählen eine Menge über die spezifischen Merkmale der Länder; Recherchen über die Politik, Wirtschaft und Geschichte der Länder vertiefen dies.  

Thema wird ebenso sein, zu überlegen, was uns mit den Ländern verbindet. Ist es nur die Musik Youssou N’dours, die Senegal für uns interessant macht? Und wie kommt es, dass Deutsch an senegalesischen Schulen gelehrt wird? Wieso haben die Deutschen Togo kolonialisiert ? Und warum sind die Rosen in unseren Blumenläden aus Sambia?

Am Sonntag, dem 12. Juli gibt es eine fulminante Präsentationsshow mit Musik, Theater, auf Solarkochern gebratenen sambischen Leckereien und einer „kantalopischen“ Modenshow. Auch Sie sind herzlich eingeladen um 14.00 Uhr in die grüne Spielstadt zu kommen.

Viel Spaß!

 

Kontakt:

Katrin Koops
Bildung trifft Entwicklung
Eine Welt Netz NRW

Kasernenstr.6
40213 Düsseldorf
Tel.: +49 211 6009445
Fax.: +49 211 6009258
www.eine-welt-netz-nrw.de